Die „Bunte Stadt“ lädt zum Winzerfest

Linz am Rhein. Am zweiten Septemberwochenende wird der Linzer Marktplatz stets zum Weindorf. Denn dann, 2018 vom 7. bis 10. September, wird eines der größten und beliebtesten Weinfeste am Mittelrhein gefeiert. Auch in diesem Jahr ist es wieder ein Highlight, im Herzen der Altstadt gemeinsam mit Weinkönigin Maike sowie ihren Weinprinzessinnen Anika und Alicia ein großes Sortiment an regionalen Weinen genießen zu können. Ob Weiß, Rot oder Rosé, hier kommt jeder auf seinen Geschmack. Dabei darf natürlich auch das Deftige nicht fehlen – und so runden an allen Festtagen regionale Köstlichkeiten das Angebot ab. Das Linzer Winzerfest bietet an allen vier „Feiertagen“ zudem pure Lebensfreude mit bester musikalischer Live-Unterhaltung. Das abwechslungsreiche Musikprogramm sorgt für ausgelassene Partystimmung, für jeden ist etwas dabei ist: Von gemütlich über zünftig bis hin zu rockig. www.linz.de


Dreimal Festtrubel pro Jahr

Hamburg. Im Frühjahr (Frühlingsfest), Sommer (Hummelfest) und Winter (Dommarkt) treffen sich die Hamburger mit ihren Gästen auf dem größten Volksfest des Nordens: Fahrgeschäfte, Shows und Gastro-Angebote laden dann zum DOM ein. Wie es zu Namen kam? Im 11. Jahrhundert suchten Händler und Handwerker, aber auch Gaukler & Co. Im damaligen Marien-Dom Schutz vor Wind und Wetter. Den Domherrn störte das Treiben in der Kirche, das Hausverbot kam jedoch nicht gut an. So gestattete er 1337 die Anwesenheit aller im Dom – aber nur bei „Hamburger Schietwetter“. Der Markt blieb, bis der Bau 1804 abgerissen wurde. Danach zogen die Händler und Schausteller durch die Stadtteile, bis ihnen 1893 ein fester Standort zugeteilt wurde: das Heiligengeistfeld. www.hamburg-dom.de


Feiern unterm größten Riesenrad der Welt

Hochheim. Einer der ältesten seiner Art ist der Hochheimer Markt, zugleich auch der größte Herbstmarkt in der Mitte Deutschlands. Er zieht jährlich am ersten Wochenende nach Allerseelen über 600.000 Besucher in das Rhein-Main-Gebiet. 2018 heißt es vom 9. bis 13. November „probieren, feiern und erleben“. Der Markt wurde übrigens offiziell 1484, nach der Genehmigung durch Kaiser Friedrich III., zunächst im Oktober abgehalten. Aus Rücksicht auf die Weinlese wurde der Markt bald auf Anfang November gelegt – da hatte einst der Federweiße noch Saison. Da heutzutage die Lese viel früher abgeschlossen ist, warten nun schon die neuen Tropfen der Saison an den Tresen auf die Besucher – dem Herbstwetter gemäß als Glühwein. In den letzten 534 Jahren hat sich aber noch vieles mehr verändert, jedoch ist der Kern des Marktes erhalten geblieben – darunter der traditionelle Viehmarkt. Von Hühnern, Schweinen, Ziegen, Pferden über Kühe bis hin zu reinrassigen Galloway Rindern finden Landwirte hier ihr neustes Vieh. Und Besucher können aus nächster Nähe die seltenen Züchtungen bestaunen.

 

Bereits aus der Ferne macht jedoch das eigentliche Wahrzeichen des Marktes auf sich aufmerksam: Das größte, transportable Riesenrad der Welt ragt mit seinen 55 Metern über die Dächer der Stadt. Es bildet den Übergang von Tradition hin zur Moderne. Auf seiner einen Seite befindet sich der Krammarkt, der alles für Haus und Hof bietet. Auf der anderen Seite blinken die Lichter der rasanten Fahrgeschäfte. Genau in der Mitte, unterhalb der Riesenrads, tut sich eine weitere Welt auf: Der Mittelaltermarkt. www.hochheim-tourismus.de


Das größte Volksfest der Welt erleben

München. Wenn in der bayerischen Landeshauptstadt „Wiesn“ ist, pilgern Millionen Besucher aus aller Herren Länder auf die Theresienwiese und feiern das größte Volksfest der Welt – das trotzdem seinen urbayerischen Charakter bewahrt hat: Das Oktoberfest jährt sich 2018 zum 185. Mal (22. September bis 7. Oktober, 2019: 21.09.-06.10.) und hat längst Fans auf der ganzen Welt.

 

Kopiert wurde es daher schon oft – aber nur das Original ist eben das Original. Und das nun schon seit anno 1810, als Kronprinz Ludwig seine Prinzessin Therese heiratete und man ihrer und der Hochzeit zu Ehren auf einer Wiese vor den Stadtmauern ein großes Pferderennen und Fest veranstaltete.

Seitdem heißt das Gelände zu ihrem Gedenken Theresienwiese – und das Oktoberfest ist seither die „Wiesn“. Es beginnt traditionell mit dem Anstich des ersten Bierfasses durch den Oberbürgermeister, immer am ersten Samstag nach dem 15. September Punkt zwölf Uhr. Mit dem Ruf „O’zapft is!“ gilt es als eröffnet. Die nachfolgenden zwölf Böllerschüsse sind das Zeichen für die anderen Wirte, mit dem Ausschank beginnen zu dürfen: Die in diesem Jahr 16 großen und 22 kleinen Festzelte füllen sich, die über 100 Fahrgeschäfte legen los, die Musik spielt auf.

 

Tipp: Hinter dem Riesenrad wird die Zeit zurückgedreht. Da geht's auf die Oide Wiesn, wo nicht nur die Atmosphäre, sondern auch die Fahrgeschäfte und ihre Preise wie anno dazumal sind! Im Museumszelt lassen historische Wiesn-Exponate die alte Zeit wieder aufleben. Kurzum, sie ist ein Muss für traditionsbewusste Besucher. www.muenchen.de