Lebkuchen Schmidt (Nürnberg)

Die Firmengrundung von Lebkuchen-Schmidt war Zufall und Wagnis zugleich. Es gab zwei Brüder: E. Otto Schmidt in Nürnberg und seinen Bruder Franz in Thüringen. Dieser schickte 1926 Otto einen Eisenbahnwaggon voll Lebkuchen, den er von einem Kunden in Zahlung genommen hatte, zur Vermarktung. Der kam auf eine pfiffige Idee: Er ließ die Lebkuchen zu Sortimenten zusammenstellen, um sie per Anzeigen zu verkaufen – der Lebkuchenversand war geboren! Dies und mehr kann man in der firmeneigenen „Lebkuchenwelt“ erfahren.

 

Dort empfängt Lebkuchen-Schmidt – vor allem während des Nurnberger Christkindlesmarktes (2018: 30.11.-24.12.), wo das Unternehmen gleich zweimal vertreten ist – seine Besuchergruppen. Nach dem Motto „Betreten erbeten“ erwartet dann nicht nur stimmungsvoller Lichterzauber die Gäste: Bei ofenfrischen Kostproben, Kaffee und Glühwein durfen diese einem Lebküchner zuschauen und die Geheimnisse des Lebkuchenbackens ergrunden. Naschen und Probieren sind ausdrücklich erwünscht!

 

2017 wurde ein neuer, rund 20-minütiger Film gedreht. Er erzählt die Geschichte des Nürnberger Lebkuchens von seiner Entstehung bis heute, verpackt in eine kleine Spielfilmhandlung, die über das Mittelalter bis in die heutigen modernen Produktionsräume führt. Und natürlich besteht auch die Möglichkeit zum Einkauf „direkt ab  Fabrik“: Reguläre Ware, tagesaktuelle Schnäppchen und attraktive Sonderangebote laden ein, sich für die Weihnachtszeit mit süßen Genüssen einzudecken – und das eine oder andere Geschenk zu erstehen.

 

Tipp: Es gibt einen Busprospekt für Gruppenreisen! Die „Lebkuchenwelt“ können Gruppen schon ab fünf Personen erleben, Voranmeldung erforderlich.

Foto: Lebkuchen-Schmidt

 

Information:

Lebkuchen-Schmidt GmbH & Co. KG
Zollhausstraße 30
90469 Nürnberg
Tel. 0911 / 89 66 278
info@lebkuchen-schmidt.com
www.lebkuchen-schmidt.com


Neuburg an der Donau

Die Donau und die historische Altstadt prägen Neuburg mehr als alles andere. Vor der Kulisse jahrhundertealter Patrizierhäuser und der imposanten Hofkirche fügen sich daher beim „Historischen Christkindlmarkt“ vom

07.-09. und 14.-16.12.2018 die Hütten der Kunsthandwerker unter den Linden auf dem Karlsplatz ideal in das Bild der romantischen Weihnacht auf einem der schönsten Plätze Süddeutschlands ein. In der „Lebenden Weihnachts-werkstatt“ im unteren Fletz des historischen Rathauses kann man Handwerker beobachten. Geschickte Hände flechten Körbe, klöppeln filigrane Tischdeckchen und andere Accessoires. Im Neuburger Renaissanceschloss wiederum warten kulinarische Köstlichkeiten,

weihnachtliche Dekorationen mit Kerzen, Gestecken und zahlreichen weiteren Überraschungen auf den Besucher. www.neuburg-donau.de

Foto: Stadt Neuburg a.d.D.


DREI_FLÜSSE_STADT PASSAU

Schon der Fußweg zum Passauer Christkindlmarkt (28.11.-23.12.2018) ist ein Erlebnis, wenn man durch die stimmungsvoll beleuchteten Gassen schlendert, vorbei an den Fassaden der DREI_FLÜSSE_STADT, immer in Richtung der imposanten Türme des Doms St. Stephan. Direkt vor dem barocken Wahrzeichen der Stadt empfängt einen dann das festliche Budendorf mit seinen rund 60 Ständen. Es duftet nach Lebkuchen und gebrannten Mandeln, nach Glühwein und Bratwürsteln. Hier frische Schokofrüchte, dort deftige Brote und Sengzelten: Bei den vielen Leckereien läuft einem förmlich das Wasser im Mund zusammen. Aber der Passauer Christkindlmarkt bietet noch viel mehr als Kulinarik!

 

Viel mehr als Kulinarik
Jedes Jahr werden mit großer Sorgfalt Händler ausgewählt, die ausschließlich hochwertige Waren feilbieten. Von Hand bemalte Christbaumkugeln, Schnitzereien, Krippenfiguren, Schmuck, Häkel- und Strickwaren,
Leuchtobjekte … die perfekte Gelegenheit, sich auf die Suche nach ein paar individuellen Weihnachtsgeschenken zu machen. Außerdem gibt es in den Buden und auf der Bühne Brauchtum in Hülle und Fülle zu erleben. In Passau geht es urig, traditionell und heimatverbunden zu, denn Santa Claus & Co. wird man hier vergebens suchen. Dafür verbreiten jede Woche am „unheimlichen Dienstag“ ab 18.30 Uhr die
Passauer Höllengeister und Perchtengruppen aus der Region schaurige Stimmung. Die Donnerstage wiederum stehen ab 18.00 Uhr im Zeichen der Musik. Regionale Gruppen, die sich der Bewahrung der urtümlichen Volksmusik verschrieben haben, treten auf.

 

Die größte Domorgel der Welt erleben
Für ein besonderes Musikerlebnis sollte man unbedingt dem Dom St. Stephan einen Besuch abstatten. Hier finden während des Christkindlmarkts zwei Mal wöchentlich Orgelkonzerte auf der größten Domorgel der Welt

statt. Die Termine sind jeweils mittwochs und samstags um zwölf Uhr.

 

Tipp: Eine schöne Ergänzung zum Marktbesuch ist der „Passauer Krippenweg“, den es auf einem Gang durch die Alt- und Innenstadt zu bestaunen gibt!

Foto: Stadt Pasau

 

Tourist-Informationen
der Stadt Passau
Bahnhofstr. 28 und Rathausplatz 2
94032 Passau
Tel. 0851 / 95 59 80
tourist-info@passau.de
www.tourismus.passau.de


Alpenwelt Karwendel

(Mittenwald, Krün, Wallgau)

Gleich drei Adventmärkte stimmen in der Alpenwelt Karwendel auf Weihnachten ein. Den Beginn der Adventszeit läutet Wallgau ein: Dort lädt am 01./02.12.2018 der „Adventmarkt der Sinne“ sein. Stimmungsvoller Schauplatz ist der älteste Ortsteil, die Bauernhöfe der Sonnleiten. Hier öffnen die Bewohner ihre Stuben für Musik

& Stärkung, ein Holzschnitzer seine Werkstatt. Draußen kann man von Stand zu Stand flanieren, Kunsthandwerk & Kulinarisches aus der Region erstehen und am offenen Feuer das Panorama zwischen Zugspitze und Karwendel genießen.

 

Am 09.12.2018 lädt Krün zum kleinen, feinen „Christkindlmarkt“ in den Kurpark. Blasmusik, Jodler und weihnachtliche Weisen stimmen auf die stade Zeit ein: Bevor man sich Plätzchen & Punsch widmet, könnte man etwa zur Kapelle Maria Rast in den Buckelwiesen pilgern. Das romantisch gelegene Kleinod feiert dieses Jahr 20. Geburtstag und zierte 2017 die Weihnachtsbriefmarke der Deutschen Post.

 

Rund um den dritten Advent (13.-16.12.2018) herrscht „Adventzauber“ in den historischen Gassen von Mittenwald rings um St. Peter und Paul. In der barocken Pfarrkirche ist die historische Krippe mit bis zu 250 Jahre alten Figuren zu sehen; im Pfarrheim daneben kann man die Werke zeitgenössischer Mittenwalder Krippenbauer bewundern. Draußen bummelt man an handgezimmerten Holzhüttchen vorbei. Zum stimmungsvollen Rahmen tragen unter anderem Konzerte und Kutschfahrten bei.

 

Tipp: Die passende Broschüre „Adventszeit und Christkindlmärkte“ ist ab September 2018 in den Tourist-Informationen und als Download erhältlich. www.alpenwelt-karwendel.de

Foto: Alpenwelt Karwendel/Ch. Schober




Mainz am Rhein

Der Mainzer Weihnachtsmarkt (29.11.-23.12.2018) blickt auf eine lange Tradition zurück: Schon 1787 gab es hier den ersten „Nikolose Markt“. Heute erstrahlt der historische Marktplatz vor dem 1.000-jährigen Martinsdom zur Adventszeit mit über 100 festlich geschmückten Ständen. Besonders schön anzuschauen sind die Renaissance-Fassaden der historischen Markthäuser. Sehenswert: Die elf Meter hohe, reich verzierte Weihnachtspyramide sorgt am Höfchen, dem Hauptzugang, für leuchtende Augen. Nur ein paar Schritte weiter beeindrucken die handgeschnitzten, lebensgroßen Krippenfiguren vor der Gotthardkapelle des Domes. Am unteren Markteingang drehen 18 handgeschnitzte Engelsfiguren auf dem Dach der neun Meter hohen Spieluhr ihre Runden. Und schräg vor dem Druckladen des Gutenberg-Museums Mainz – wo wieder der Weihnachtskartendruck lohnt – lädt das romantische Weihnachtsdorf mit Lagerfeuer und Glühwein in gemütliche Holzfasshütten ein. Neben dem traditionellen Mainzer Weihnachtsmarkt am Dom lohnt ein Besuch der Märkte der „Mainzer WinterZeit“ auf dem Schillerplatz, dem Neubrunnenplatz sowie auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofes. Liebevoll geschmückte Stände präsentieren dort ein individuelles und winterliches Angebot.

 

Tipp: Unter dem Motto „Stadtspaziergang Advent-Advent“ gibt es an den Adventswochenenden geführte Touren – ein idealer Auftakt für den Marktbesuch!

Weihnachtspyramide meets Dom
(Foto: Landeshauptstadt Mainz)

Information:

Mainz Tourismus

Tourist Service Center

Brückenturm am Rathaus

Rheinstraße 55, 55116 Mainz

Tel. 06131 / 24 28 28

tourist@mainzplus.com

www.mainz-tourismus.com



Würzburg

Festliches Highlight der einstigen Residenzstadt und heutigen mainfränkischen Metropole ist „alle Jahre wieder“ zum Jahresende der Würzburger Weihnachtsmarkt auf dem Oberen und Unteren Markt (30.11- 23.12.2018).

 

Der Duft von Glühwein und Lebkuchen, die stimmungsvolle Kulisse mit Marienkapelle und Falkenhaus, das geschmackvolle Angebot der über 100 Händler mit Kunstgewerbe, Handwerkskunst, Geschenkartikeln, süßen Leckereien und winterlichen Genüssen – das alles macht diesen Markt zu etwas ganz Besonderem.

 

Gleiches gilt für den Künstler-Weihnachtsmarkt im historischen Innenhof des Rathauses, wo über 30 Kreative und Stände an den vier Adventswochenenden ihr handwerkliche Können und jede Menge Geschenkideen präsentieren. Auch das Rahmenprogramm ist eine (Bus-)Reise wert: Da werden Aufführungen im Mainfranken Theater und in Würzburger Privattheatern gegeben sowie festliche Konzerte in der Residenz. Viele Museen und Kirchen beteiligen sich zudem mit Ausstellungen am vorweihnachtlichen Geschehen, und die Würzburger Weingüter locken mit Führungen in ihre Keller. Für Gruppen sind individuelle Gäste-Touren zu mehr als 50 Themen buchbar.

 

Gut zu wissen: Busparkplätze gibt es an der Friedensbrücke/ Dreikronenstraße, von dort sind es nur rund zehn Minuten Fußweg bis zum Marktplatz.

 

Information:

Congress Tourismus Wirtschaft

Eigenbetrieb der Stadt Würzburg

Am Congress Centrum

97070 Würzburg

Tel. 0931 / 37 23 35

tourismus@wuerzburg.de

www.wuerzburg.de


Berchtesgaden

Ein ganz besonderer Zauber liegt über dem historischen Ortskern von Berchtesgaden in der Adventszeit. Eingerahmt vom Watzmann und der beeindruckenden Fassade des Königlichen Schloss versetzt der Berchtesgadener Advent (29.11.-31.12.2018, außer 04., 11., 12. und 25.12.), der mit viel Handwerk, lebendigen Traditionen und „vui Gfui“ an früher erinnert, seine Besucher in vorweihnachtliche Stimmung.

 

Gelebte Tradition ist etwa die Berchtesgadener Handwerkskunst: Arschpfeifenrössl, Grillenhäuserl, Pfau, Engel und vieles mehr werden originalgetreu ein bis zwei Meter groß nachgebaut. Großen Gefallen findet bei den Jüngeren der Kinderadvent mit Malwerkstatt, Engerlpost und Kinderbackstube. Zwergziegen und Esel warten im Außenbereich. Ein paar Meter weiter am Schlossplatz steht das beliebte Christbaumlabyrinth mit mehr als 350 Christbäumen. Ein Rahmenprogramm erwartet täglich die Besucher: Traditionellen Weisen mit Bläserund Gesangsgruppen hüllen den Berchtesgadener Advent in weihnachtliche Klänge. Begehrt sind die kostenlosen Pferdekutschenfahrten oder ein Besuch der Drechsler- und Schnitzwerkstatt sowie der Berchtesgadener Handwerkszunft.

 

Ortsansässige Standlbetreiber offerieren regionalen und traditionellen Produkten an rund 50 Adventsständen – wo man damit auch noch Besonderes und Einmaliges finden kann.

Zu Füßen des Watzmanns herrscht eine heimelige Atmosphäre

(Foto: Berchtsgadener Advent GmbH/Christian Woeckinger)

Der Berchtesgadener Emmaus-Rundweg führt knapp eine Stunde entlang der zahlreichen Kirchen und Kapellen durch den Ort. Heimelig: Während des Berchtesgadener Advents wird er von rund 80 handgefertigten Laternen in stimmungsvolles Licht getaucht!

 

Tipp: Für Gruppen ab 20 Personen wird bei rechtzeitiger Voranmeldung für jeden Teilnehmer kostenlos ein Original Berchtesgadener Adventshaferl zur Verfügung gestellt. Gratis-Gästeführungen gibt‘s für diese gegen Anmeldung montags und donnerstags um 13.30 Uhr. Individuelle Termine können zudem unter www.gaestefuehrer-berchtesgaden.de kostenpflichtig vereinbart werden.

 

Information:

Berchtesgadener Advent GmbH

Ludwig-Ganghofer-Straße 4

83471 Berchtesgaden

Tel. 08652 / 66 16 8

info@berchtesgadener-advent.com

www.berchtesgadener-advent.com



Gengenbach

Seit über 20 Jahren erweist sich das Gengenbacher Rathaus in der Vorweihnachtszeit als Anziehungspunkt: Es verwandelt sich in das weltgrößte Adventskalenderhaus. „Kommen, schauen, staunen“ heißt es wieder vom 30.11.-23.12.2018. Jahr für Jahr verbirgt sich hinter den Fenstern Kunst. Otmar Alt, Marc Chagall oder Tomi Ungerer verwandelten die Fenster mit ihren Werken bereits zu einem einmaligen Wintermärchen. 2018 erstrahlen nun zum letzten Mal Bilder von Pop-Art Künstler Andy Warhol. Immer um 18 Uhr beginnt das Fensteröffnungs- Ritual, bis zu Weihnachten auch das letzte geöffnet ist – die man noch bis 06.01.2019 bewundern kann. Das Ganze ist eingebettet in einen Adventsmarkt zwischen Fachwerk, Türmen und Toren. Livemusik und Ausstellungen wie etwa die Warhol-Schau im Museum Haus Löwenberg runden den Besuch ab. www.gengenbach.info

Blick auf das Gengenbacher Rathaus
(Foto: Hubert Grimmig)